Religion im Kindergarten

Der Bildungsauftrag sieht eindeutig ein achtsame, akzeptierende und integrierende Verhaltensweise und einen respektvollen Umgang miteinander vor. Wir nehmen Religionen ernst und gestalten Gebete neutral. Die Gebetshaltung ist dem Kind überlassen und wir stellen das neutrale Danken in den Vordergrund.
Das Lied „Ich denke an dich, ich erzähle von dir“ ist ein gutes Beispiel für Inklusion. Segen bzw. gute Wünsche gibt es in allen Religionen. Bei der Essensbestellung wird darauf geachtet, dass jedes Kind etwas Passendes zu essen hat.
Die religiösen Feste im Jahreskreis werden in der Gruppe gefeiert. So kommt niemand in Verlegenheit. Manche Feste werden in der Kirche zusätzlich gefeiert, um auch mit der Pfarre in Verbindung zu bleiben, z.B.: Kinderkirche, Messe gestalten, Adventkranzsegnung, Aschenkreuz.  
Dem Jahresfestkreis entsprechende Feste und Begegnungen mit Jesusgeschichten nach der Methode von Franz Kett werden im Kindergarten angeboten und der Hr. Pfarrer wird dazu eingeladen.

Die Entscheidung, welche Feste wir in unserem Kindergartenjahr feiern, und auf welche Art und Weise das passiert, unterliegt jedes Jahr unserer sorgfältigen Situationsanalyse.
Gemeinsames Philosophieren, Nachdenken und Diskutieren ebnet den Weg für ein gelebtes Miteinander. Es gibt weder einen Religionsunterricht noch missionieren wir die Kinder. Diese Aspekte obliegen dem Elternhaus und gehören nicht zu unserem Bildungsauftrag. So, wie bei all den anderen Angeboten, steht die Freiwilligkeit im Mittelpunkt.

Jedes Jahr gestalten wir eine individuelle Dankeskerze. Auf dieser Kerze ist unsere Linde zu sehen, die für uns ein Symbol der Gemeinschaft darstellt, für die wir dankbar sind